Janine & Tom Plüss

el fuego por viajar

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Zeitvertreib in und um San Rafael

7. April 2010

Am 16. März sind wir von Bariloche losgefahren und haben noch am selben Tag die Provinz Rio Negro verlassen. Während zwei Wochen radelten wir durch die Vor-Anden der Provinz Neuquen. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich und bot das Spektrum von Seenlandschaft über Regenwald bis zu Steppe. Generell wurde es wärmer, trockener und die Stimmungen von Tag zu Tag kitschiger.

Abendstimmung in der Steppe

In den ersten zwei Tagen genossen wir die Begleitung und den Charme von Marie und Simon, einem Franzosen-Pärchen, welche wir bereits auf dem Navimag-Schiff kennengelernt hatten. Die Zeit mit ihnen war viel zu kurz - gerne hätten wir von ihnen besser Angeln und TRUCO-spielen gelernt! (Argentinisches Kartenspiel)

 

Wir hatten das Glück im Herbst durch Neuquen zu reisen und trafen täglich Gauchos, welche ihre Tier-Herden von den Bergen in tiefere Gebiete trieben, um dort zu überwintern. Einige interessante Begegnungen mit ein paar dieser Menschen gaben uns einene kleinen Einblick in das rauhe Leben dieser Land-Leute.

Gauchos mit ihrer Ziegenherde unterwegsGaucho - ein stolzer Mannstaubige Arbeit

Kaum hatten wir die Grenze zur Provinz Mendoza überquert wollten wir für einmal etwas zügiger vorwärts kommen, und versuchten, ein Pick-up zu organisieren. Wir hatten Glück, denn bereits die ersten zwei Autos waren ein Volltreffer: zwei Berner Pärchen mit VW-Bus und Toyota-Pickup, welche ebenfalls nordwärts reisen, nahmen uns für ca. 350 km mit. Herzlichen Dank an Rahel & Chuänu und Rahel & Jänu für die gesparten Kilometer, die gemütliche Gesellschaft und das Asado inkl. waschechtem BE-Härdöpfelsalat. Wir haben es sehr genossen!!

Unser Berner-Transport ;-)

Den Cañodon del Atuel durchstreiften wir wieder aus eigener Muskelkraft und genossen die skurillen Felsstrukturen und Landschaften.

Stausee am Ende des Cañodon de Atuel

Nun verweilen wir etwas in San Rafael (200 km südlich von der Stadt Mendoza), wartend auf ein Paket aus der Schweiz, welches uns ein Exped-Mätteli und einen erholsameren Schlaf bescheren würde. Wir hoffen auf die Koordination von argentinischer Post und Zoll, damit unser Aufenthalt nicht beliebig verzögert wird.

In der Zwischenzeit nutzen wir die städtische Infrastruktur und die umliegenden Bodegas mit diversen Weindegustationen... Proscht!

Gute Nacht in der Steppe


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