Janine & Tom Plüss

el fuego por viajar

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Capaz Peru

Seit dem 9. September 2010 haben wir wieder fast so etwas wie einen geregelten Alltag - wobei geregelt in peruanischen Verhältnissen ziemlich relativ zu verstehen ist ;-)
Auf dem Weg zu den Feldern

Juanjui liegt ca. zwei Stunden südlich von Tarapoto in der peruanischen Selva (Urwald) und ist eine Stadt mit ca. 40'000 Einwohnern - der Stadtkern selber fühlt sich jedoch eher wie ein Dorf an. Hier haben sich vor drei Jahren Andreas und Isabelle Griesser niedergelassen, zwei Zürcher Cevianer, die ihr Feuer für die Jugendarbeit hier einsetzen möchten. Sie bauen eine Schule um Jugendarbeiter auszubilden, damit verbunden ist auch eine Jüngerschafts- und Bibelschule. Parallel dazu bewirtschaften Griessers Kakao- und Bananenfelder, auf welchen die zukünftigen Studenten die Möglichkeit haben werden ihr Studium zu mitzufinanzieren. Weitere Infos dazu auf ihrer Homepage www.capaz-peru.org.

Aber was tun wir hier den ganzen Tag?

Studenten hat es noch keine, da die Schule noch im Bau ist. So bleiben uns Bananen essen und Hunde kraulen - von denen es zur Zeit gerade 11 Stück gibt, was bereits einen Vollzeitjob abwirft. Dazwischen gibt es auf dem Gelände viel zu tun, wie Kakaobaumschule pflanzen, Hühnergehege ausbruchsicher machen, Rasen sähen und giessen, ...
4 Wochen alte WelpenInes und Seraina

Auf dem Bau lernen wir Malen, Plättlen, Strom verlegen, Material besorgen, Pläne zeichnen und setzen dies gerade in die Praxis um.
Bogen um Bogen entsteht
Ausserdem gehen wir alle paar Tage aufs Feld, um Bananen und Kakao zu ernten, zu Düngen, Bäume zu schneiden, zu Zäunen, zu Wässern und zum Rechten zu schauen. In ein paar Tagen werden hoffentlich noch 3 Kälber auf die Welt kommen.
Kakao- und Bananen-MischkulturKakao-Frucht

Immer wieder planen wir einen strukturierten Tagesablauf, welcher dann von Überraschungen, wie halbtägigen Stromausfällen, fehlendem Materialnachschub, unischen Nachbarskühen, welche die Felder abfressen oder Regenschauern über den Haufen geworfen wird. Peru lässt einen erfinderisch werden und Löcher können auch mal ohne Strom, dafür mit viel Schweiss gebohrt werden.

In der Freizeit besuchen wir Workshops, wie Käse machen, Sonntagsbraten zubereiten, Brot und Pizza backen, Schoggi herstellen, und ab und zu reicht es auch noch um sich im nahen Fluss abzukühlen. Degustationen der o.g. Produkte sind jederzeit möglich - ihr seid herzlich eingeladen.
Schoggi-WorkshopProdukt des Schoggi-Workshops - ziemlich kurzlebigSunntigsbrate - knusprig grate
Bei unserer Ankunft war gerade noch eine fünfköpfige Praktikantenfamilie da. Bis in einer Woche werden diese alle abgereist sein, inklusive den beiden Chefs, welche sich ein paar Wochen Heimaturlaub gönnen. (*Sing*: 9 kleine Schweizerlein sassen im Urwald, ... und da warens nur noch 2)

Während ihrer Abwesenheit werden wir versuchen die Stellung zu halten und schauen, dass weder wir noch die Tiere verhungern. Falls uns der Urwald über die Ohren wächst werden wir laut um Hilfe schreien - hört ihr uns?
Don Andreas y Señora IsabelleKüche und GemeinschaftsraumFascht e Famili..


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